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 Auch bei der u15 am 18.2. waren sieben unserer Judoka auf der Matte.

Im Gegensatz zur u18 und u21 ist die Nordostdeutsche Einzelmeisterschaft kein Qualifikationsturnier mehr sondern der absolute Höhepunkt im Wettkampfkalender.

Julia und Alina – beide als jüngster Jahrgang eigentlich noch u13er – fanden sich im gleichen Pool mit einer weiteren Gegnerin wieder. Durch den vorgegebenen Setzmodus, der sich an den Platzierungen der Landesmeisterschaften orientiert, war das leider unvermeidbar. Leider konnten sich beide nicht gegen die dritte im Bunde durchsetzen und so musste das interne Duell entscheiden, wer sich für das Halbfinale qualifiziert und wer auf Platz 5 landet. Nach voller Kampfzeit und drei Minuten Golden Score konnte sich Alina gegen Julia durchsetzen. Ein extrem ausgeglichener Kampf. Da haben sich die Mädchen nichts geschenkt. Von dem Ehrgeiz können sich andere eine Scheibe abschneiden. Entsprechend hatte Alina im Halbfinale nicht mehr besonders viel Puste übrig. Den ersten Ansätzen konnte sie standhalten, musste sich dann aber einem Uchi-Mata geschlagen geben und landete somit auf Platz 3.

Sarah – ebenfalls jüngster Jahrgang – hatte zum Auftakt gleich eine spätere Finalistin und musste den Weg in die Trostrunde antreten. Einen kräftezehrenden Sieg durch Hantei später stand sie im Kampf um Bronze gegen eine alte Bekannte aus Berlin. Der Kampf war eng und Sarah war auf keinen Fall chancenlos. Im Golden Score fiel dann aber die Entscheidung gegen sie und Sarah schrammte mit Platz 5 knapp am Treppchen vorbei.

Carlotta hatte sich viel vorgenommen und ließ auf ihrem Weg ins Finale nichts anbrennen. Drei deutliche Siege zeigten ihre gute Form. Im Finale wartete dann eine sehr starke Konkurrentin vom UJKC Potsdam. Auf diesem Niveau können kleinste Unachtsamkeiten Kämpfe entscheiden. Bei einer Kombination ihrer Gegnerin schaltete Carlotta nicht schnell genug und konnte der Wertung nicht mehr entgehen. Damit bleibt die hochverdiente Silbermedaille, auf die Carlotta wirklich stolz sein kann.

Bei den Jungen startete Jonathan den Wettkampf für uns und machte kurzen Prozess mit seinem ersten Gegner. Der folgende Kampf ging Jonathan knapp über die Zeit mit einem Wazaari verloren. Seinen ersten Trostrundenkampf entschied er ähnlich souverän wie den ersten in der Hauptrunde. Im nächsten Kampf machte Jonathan leider beim Übergang zum Boden einen entscheidenden Fehler und fand sich im Haltegriff wieder, aus dem es kein Entrinnen mehr gab. Damit steht am Ende ein siebter Platz zu buche. 

Timmy und Felix starteten in der gleichen Gewichtsklasse. Felix konnte seinen Auftaktkampf mit einer krachenden Variante von Ura-Nage für sich entscheiden. Timmy musste nach einem Freilos gegen einen der späteren Finalisten ran. Eine Situation schätzte Timmy dabei falsch ein und fiel als Konsequenz Ouchigari. Felix traf als nächstes auf den späteren Turniersieger und musste sich nach einem wirklich starken Kampf leider geschlagen geben. Damit ging es für beide in der Trostrunde weiter. Felix ließ sich in den ersten Sekunden völlig überrumpeln gegen einen altbekannten Gegner und schied damit leider aus dem Turnier aus. Ich glaube, da ist mit ein bisschen mehr Erfahrung noch deutlich mehr drin. Timmy verkraftete seine Auftaktniederlage gut und entschied den nächsten Kampf mit einem tollen Tomoenage für sich. Damit stand er im Kampf um Bronze. Und auch dort konnte sich Timmy toll durchsetzen und sich für all die Strapazen im Training mit der Bronzemedaille belohnen. Klasse!

Herzlichen Glückwunsch an alle Platzierten! Und Kopf hoch an alle anderen! Nächstes Jahr wird wieder angegriffen.

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